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Welsh Terrier, einst beliebt, heute selbst in England selten anzutreffen. Obwohl es sich um eine alte britische Rasse handelt, die seit Anfang des 19. Jahrhunderts bekannt ist, steht sie derzeit auf der Liste gefährdeter Rassen des britischen Kennel Club, da in England jährlich nur etwa 300 Welsh Terrier geboren werden. Der Welsh Terrier wurde ursprünglich als Gebrauchshund zur Jagd auf Füchse, Otter, Dachse und Hasen sowie zur Bekämpfung von Nagetieren auf Bauernhöfen gezüchtet. Heute ist er ein Begleithund geworden, aber obwohl es sich um eine sehr interessante Rasse handelt, ist sie nicht für jeden geeignet.

Freundlich und treu
Der Welshterrier ist ein treuer, freundlicher und verschmuster Hund. Er ist nicht nur als Welpe, sondern auch als erwachsener Hund sehr fröhlich und energisch. Er ist neugierig und aufgeschlossen, passt sich leicht seiner Umgebung an. Er ist immer spielbereit, liebt Aktivität, Spaziergänge, Sport sowie Tricks und Aufgaben zum Ausführen. Schnell und wendig meistert er z. B. Agility sehr gut. Er hat einen sympathischen Charakter, liebt die Gesellschaft von Menschen, bindet sich sehr an seinen Betreuer und verträgt keine Einsamkeit. Er eignet sich gut als Familienhund und Begleithund , verträgt sich mit Kindern, kann aber Grenzen setzen und zu aufdringliche Kleine abwehren. Dies ist ein sehr kluger, intelligenter, fleißiger Hund, der leicht lernt. Mit ihm wird es nie langweilig.

Welshterrier - CharakterWelshterrier - Charakter. Foto von der Zucht Cetno Terriers

Unabhängig und selbstbewusst
Welshterrier sind trotz ihrer Freundlichkeit Hunde mit starkem und unabhängigem Charakter. Sie können eigensinnig, unnachgiebig und zu eigenständig sein, streben oft danach, sich durchzusetzen. Sie sind Individualisten, die zwar Befehle mögen, diese aber oft auf ihre eigene Weise ausführen, je nachdem wie ihnen gerade der Sinn steht. Sie sind mutige Hunde, die selten ängstlich oder schüchtern sind. Sie sind wachsam, haben eine laute Stimme und eignen sich hervorragend zur Bewachung. Selbstbewusst können sie einen Angreifer abschrecken.
Ihr schwieriger, eigensinniger sowie nervöser und impulsiver Charakter bedeutet, dass nicht jeder Betreuer mit ihnen zurechtkommt. Diese Rasse erfordert eine bestimmte, aber gleichzeitig sanfte Führung, konsequentes Training mit positiven Methoden und den Aufbau einer vertrauensbasierten Beziehung. Wenn diese Hunde sich selbst überlassen bleiben und nicht genug Bewegung bekommen, können sie ihren Besitzer terrorisieren, und aus Langeweile können sie die Wohnung zerstören.

Jagdinstinkt
Welshterrier als Jagdhunde fassen schnell eine Fährte auf und können, wenn sie von der Leine gelassen werden, leicht Wild jagen, ohne auf ihren Besitzer zu achten. Deshalb kann man sie nicht immer frei laufen lassen und es ist ratsam, sie mit einem GPS-Tracker auszustatten. Zusätzlich führt ihr starker Jagdinstinkt und ihre Verfolgungsneigung dazu, dass sie auch Kinder, Fahrräder oder Autos verfolgen können. Um ihre Bedürfnisse zu erfüllen, muss man ihnen aktive Spaziergänge in abwechslungsreichem Gelände auf großer Fläche bieten, am besten in Wäldern und auf Wiesen. Es ist wichtig zu bedenken, dass diese Hunde nicht die besten Beziehungen zu anderen Tieren haben. Sie sind nicht besonders gesellig gegenüber anderen Hunden, und kleine Haustiere wie Katzen und Nagetiere behandeln sie oft als Jagdobjekte.

Für wen?
Der Welshterrier ist ein echter Energiebündel. Er ist ein Hund für aktive Menschen, die Erfahrung in der Ausbildung und Führung von Hunden haben und viel Zeit zur Verfügung haben. Man muss bedenken, dass Ruhe nicht in der Natur des Walisers liegt; er braucht viel körperliche und geistige Aktivität, weil er sich schnell langweilt. Daher eignet er sich nicht als Begleiter für ältere Menschen oder solche, die ein sitzendes Leben führen. Da dieser Hund viel Platz zum Laufen braucht, wird er sich auf dem Land in einem Haus mit Garten am wohlsten fühlen, wo er jederzeit hinausgehen kann. Natürlich kann er auch in einer Wohnung leben, aber in einer kleinen Wohnung wird er sich nur ruhig verhalten, wenn man ihm viel Bewegung, Spiel und mentale Anstrengung bietet.

Welshterrier Zuchten ZKwP.